Michael Stuhlmiller. Die Methode

"Die 5 Räume des Lachens"

In mehr als 25 Jahren Tätigkeit als Clown und Clownlehrer hat Michael Stuhlmiller sein Spiel- und Kommunikationskonzept entwickelt, mit dem er professionelle Bühnendarsteller ausgebildet und Führungskräfte in ihrem Wirken unterstützt hat.

ZDF Volle Kanne 06.06.2017 berichtet über die Clown-Methode

Sein Erfolg basiert auf unbändiger Spielfreude und einem großen Erfahrungsschatz über die Gesetze der energetischen Kommunikation. Michael Stuhlmiller bringt Spaß, Witz, Freude und Humor auf die Bühne, gepaart mit Bewusstsein, Empathie und einer ganzheitlichen Ausrichtung. Dabei spielt es keine Rolle, auf welcher Bühne des Lebens Sie stehen: Überall gelten die gleichen Gesetze. Authentizität, Wirksamkeit und die Fähigkeit, Dinge und Menschen zu verbinden, entscheiden über Erfolg und Nachhaltigkeit.

Michael Stuhlmillers Dreiklang des Erfolges lautet:

Selbstvertrauen - Neugierde - Verbundenheit.

Es geht darum, diese Qualitäten zu fördern und zu stärken. Schließlich reicht es nicht aus, in der Sache kompetent zu sein:

Wenn Ihnen das Vertrauen in sich selber fehlt, wird man Ihnen nicht vertrauen.
In dem Moment, wo etwas zur Routine wird und Sie nicht mehr neugierig sind, verlieren auch andere das Interesse.
Und am Ende entscheiden die Verbundenheit und die Beziehung zu Ihrem Gegenüber, ob der Funke überspringt.

Michael Stuhlmiller weiß, wie man Menschen in Szene setzt, sie ins Spiel bringt und Kommunikation in Fluss hält.

Seine Clownmethode nennt er die "5 Räume des Lachens".

Grundgedanke seiner Kommunikationsmethode ist "Das Große Ja", das alle Spielräume durchzieht. Ein Ja zum eigenen Spiel und ein Ja zum Spiel des anderen.

Spielen Sie mit:

Stellen Sie sich ein Haus vor, mit fünf unterschiedlichen Erfahrungsräumen. In jedem Raum gewinnen Sie neue Spiel- und Kommunikationsqualitäten dazu und meistern neue Herausforderungen. Wie bei einem Spiel erreichen Sie mit jedem Raum den nächsten Spiellevel:

1. Raum des Lachens

Im 1. Raum geht es darum der eigenen kreativen und emotionalen Ressource zu vertrauen. Unser Slogan lautet "Ich find´s gut". Sie lernen, wie Sie den Fokus auf sich lenken und Bestätigung aus sich selbst gewinnen. Das gleiche gilt für die Beziehungsebene. Die Spielpartner verdoppeln und stärken sich gegenseitig und werden damit ein spielerisches Power-Duo.

2. Raum des Lachens

Im 2. Raum finden wir heraus wie das "Spiel das Spiel erfindet." Vorstellungskraft, Fantasie, die Fähigkeit immer neue Spielräume zu erschaffen erweitern unser Spielrepertoire. Auf der Beziehungsebene ergänzen sich die "Komplizen" gegenseitig, sodaß der Spielimpuls ungebremst hin und her springt. Hier werden Dream-Teams geboren.

3. Raum des Lachens

Im 3. Raum spielen wir mit dem Gegensatzpaar Druck und Gegendruck. Erst durch den Gegensatz wissen wir, wer wir wirklich sind. Dick weiß nur dass er dick ist, weil es dünn gibt. Hoch weiß nur dass er hoch ist weil es tief gibt. Und umgekehrt. Daraus ergibt sich das Wechselspiel von Druck und Gegendruck. Das Spiel und die Kommunikation finden in der Mitte statt. Dort wo sich die Gegensätze berühren. Im Spiel geht es nicht um Gewinnen und Verlieren oder um Macht und Ohnmacht. Statusdruck entsteht aber nicht nur auf der Beziehungebene sondern auch durch den eigenen inneren Erwartungsdruck. Im Spiel erleben Sie, wie sich dieser Druck lockert und sich festgefahrene Verhältnisse entspannen. Wir stellen fest, dass äußerer Druck nicht erdrücken muss, sondern im Gegenteil den Halt bietet um Außergewöhnliches zu wagen. Im Statusspiel wird Ihr Partner zu dem Gegenüber den Sie brauchen, um zu wachsen und um Ihre Grenzen zu erweitern. Am Ende spielt es im "Zusammenspiel" keine Rolle welche Position Sie einnehmen, wenn Sie lernen über Hirachien hinweg die Perspektiven wechseln.

4. Raum des Lachens

4. Raum. Mit dem Verständnis für das positive Verhältnis von Druck und Gegendruck kommt die Fähigkeit spielerisch die Perspektiven zu wechseln. Nun sind wir bereit für das nächste Spiellevel, den 4. Raum. Aus dem Gegensatz wird der Widerspruch und aus dem Statuspartner der Gegenspieler. Wie schafft man es auf dieser Ebene ins Zusammenspiel zu finden? Das große Ja im Nein zu entschlüsseln. Im 4. Raum geht es um die Kernkonmpetenz des Clowns: "Die Kunst des spielerischen Scheitern".

5.Raum des Lachens

5. Raum. Nach meiner Erfahrung gibt es zwei Gründe warum Menschen aktiv werden. Aus Lust und aus Frust. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Motivationsmethoden: Befürchtungen und Drohungen, verführen und belohnen. Beide Methoden funktionieren. Aber es gibt noch eine dritte, bei der man auf alle Arten von Motivationsanstrengungen verzichten. Um was es geht, ist Vertrauen und Inspiration. Aber das macht die Sache nicht leichter. Vertrauen heißt nicht wissen und Inspiration bedeutet kein bestimmtes Ergebnis im Kopf zu haben. Auf der Clownbühne heißt das: Das Spiel mit dem Augenblick. Ohne Anstrengung, ohne Konzept, ohne ein bestimmtes Können zur Schau zu stellen. Im Mittelpunkt stehen der Spieler und der Zuschauer und das was sich daraus und dazwischen entfaltet. Der Clown setzt die rote Nase um alle übrigen Masken fallen zu lassen. Aus Spaß wird Freude und aus Witz wird Wahrheit.

Jenseits der Clownbühne gilt: Wechseln Sie vom Müssen zum Wollen.

" Wollen heißt agieren. Müssen heißt reagieren. Um vom Müssen ins Wollen zu gelangen, befreien wir uns nach und nach aus dem Käfig der inneren und äußeren Beschränkungen. Darauf haben uns die vorangegangen Räume Schritt für Schritt vorbereitet. Jetzt nutzen wir unseren inneren Antrieb, unsere Essenz aus Liebe, Freude und Kraft. Bleiben wir dem Wollen treu, findet wir rasch jemanden, der das Gleiche will. Dann geschehen Dinge nicht mehr, weil wir angestrengt etwas tun, sondern weil wir in Verbindung sind. Damit erfüllt der Clown seine Aufgabe als Verwandler: Er sorgt dafür, dass wir in innerer Freude und mit Heiterkeit unsere Sicht aufs Leben ins Positive verwandeln." Auszug aus "Die Kunst des spielerischen Scheiterns" 2016 erschienen bei Kailash

" Bei all dem pendeln wir unaufhörlich zwischen uns persönlich und unseren privaten Themen, unserer Arbeit als Künstler und unserem Publikum hin und her. Und dabei geht es um nichts anderes als um die Frage, was ankommt und wie es ankommt, was sich in uns bewegt, was wir bewegen wollen und was andere in uns bewegen. Bis wir an den Punkt kommen, wo wir irgendwann still sind und einfach den Moment genießen." Michael Stuhlmiller