Michael Stuhlmiller: Der Gegenteiler

"Ein Clown ohne ein Problem hat ein Problem."

Michael Stuhlmiller ist ein Gegenteiler. Er beherrscht die Spielregeln der Umdeutung wie kaum ein anderer. Kein Wunder! Michael Stuhlmiller ist einer der international renommiertesten Ausbilder für Clownschauspieler und Komiker.

Er unterrichtet in seiner eigenen staatlich anerkannten Berufsfachschule Schule für Clowns, Komik und Comedy und ist Theaterunternehmer, Eventmanager und war in verschiedenen kulturpolitischen Gremien aktiv.

In seinem aktuellen Buch "Die Kunst des spielerischen Scheiterns" überträgt Michael Stuhlmiller auf unterhaltsame und zugleich profunde Weise seine Erkenntnisse vom Clownsein auf konkrete Situationen im Alltag und im Beruf. Als Vortragsredner begeistert er sein Publikum - unkonventionell, intelligent, unterhaltsam.

 

Der Clown als Gegenteiler

Der Gegenteiler ist der älteste Archetypus des Clowns. Zu allen Zeiten nutzten Mystiker, Mager und Schamanen diesen Archetypus.

Bei den nordamerikanischen Indianern nannte man sie die Heyokas, die Gegenteils-Leute, oder Trickster, rituelle Clowns, verrückte Meister des Unerwarteten. Die orientalische Version ist der ewig dumme Mullah Nasreddin voller versteckter Weisheit .
In Asien sind es die verrückten Zen-Meister, die mit Ihren Koans ihre Adepten vor unlösbare Fragen stellen.
Rund um die Welt erfanden die Gegenteiler zahllose Methoden, um die Erstarrung des Lebens zu durchbrechen. Von ihnen können wir lernen, dass die Dinge mehr sind als das, was wir von ihnen halten.

Sie wissen darüber Bescheid, dass die eigentliche Spielregel des Lebens die Veränderung ist.